
Silvija Kicivoj, geboren 1989 in Zagreb, lebt und arbeitet seit 2008 in Düsseldorf.
Ihre künstlerische Praxis entwickelte sich aus einem frühen Bedürfnis, Gedanken und Gefühle in Bildern auszudrücken – zunächst durch Zeichnung, Malerei und Fotografie, heute vor allem in Form von Textilarbeiten und Stickereien. Was anfangs ein stiller Rückzugsort war, wurde über die Jahre zu einem zentralen Bestandteil ihrer Identität.
Silvijas Werke entstehen im Spannungsfeld zwischen Innen- und Außenwelt. Sie setzt sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, emotionalen Reaktionen und der Wirkung ihrer Umgebung auseinander. Ihre Arbeiten kreisen um Themen wie Selbstwahrnehmung, Veränderung, Balance und das Bedürfnis, alltäglichen Erfahrungen eine tiefere Bedeutung zu geben.
In klaren Formen, fein gesetzten Linien und einer bewussten Materialwahl überträgt sie Gedanken und Empfindungen in eine greifbare, visuelle Sprache. Dabei spielen Struktur, Oberfläche und Atmosphäre eine ebenso große Rolle wie Inhalt. Die Arbeiten laden nicht zur schnellen Interpretation ein – sie wirken leise und zurückhaltend, und entfalten ihre Tiefe im Dialog mit dem Betrachtenden.
Silvija Kicivoj, born in Zagreb in 1989, lives and works in Düsseldorf since 2008.
Her artistic practice developed from an early need to express thoughts and feelings in images—initially through drawing, painting, and photography, and today primarily in the form of textiles and embroidery. What began as a quiet retreat has become a central part of her identity over the years.
Silvija’s works emerge from the tension between the inner and outer worlds. She explores interpersonal relationships, emotional responses, and the impact of her surroundings. Her work revolves around themes such as self-perception, change, balance, and the need to imbue everyday experiences with deeper meaning.
Through clear forms, delicate lines, and a conscious choice of materials, she translates thoughts and feelings into a tangible, visual language. Structure, surface, and atmosphere play just as important a role as content. The works do not invite quick interpretation—they appear quiet and understated, revealing their depth in dialogue with the viewer.
